
1994 Mädchensprünge Mitarbeit bei einem Videoclip für die Ausstellung "Wege des Ausbruchs - Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen" des autonomen Mädchenhauses
1998 Ich will nicht,daß es Nacht wird... Der Film beleuchtet die Situation von Frauen, die in ihren Heimatländern sexueller Folter ausgesetzt waren. Für die betroffenen Frauen ist es nahezu unmöglich, hier in Deutschland aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung politisches Asyl gewährt zu bekommen. Die schweren Menschenrechtsverletzungen an Frauen werden in den Mittelpunkt gestellt und der politische Handlungsbedarf innerhalb der deutschen Asylrechtssprechung vor Augen geführt. Der Lebensweg einer jungen Kurdin aus der Türkei liefert den biographischen Einstieg.
1998 Auf den Hund gekommen (Reportage) Mensch und Hund in Kreuzberg.
1999 Oder Haifa ist ein Traum? (Ton-Dia-Installation) Am 10. Dezember 1939 brachten die Eltern Josef und Mindla Mandel ihren Sohn zum Anhalter Bahnhof. Mit einem Kindertransport fährt der 15jährige Simon Mandel mit dem Zug bis Triest, besteigt dort das Schiff "Galilea", das im Liniendienst zwischen Triest, Jaffa und Beirut verkehrt. Seine Eltern hat der Junge nie mehr wiedergesehen, sie wurden nach Auschwitz deportiert. Der heute 70jährige erinnert sich an die Orte seiner Kindheit, die Gegend rund um den Kollwitzplatz, dem damaligen Wörther Platz. Süßwarenläden, Kinos oder einfach die Atmosphäre der Straßen stehen ihm klar vor Augen.
2000 Verschiedene Videoclips und Demobänder. Eventdokumentationen u.a. vom CSD, Berlin
2001 Mitarbeit bei der Open-Air-Videoinstallation this will not be televised für die Ausstellung hybrid video tracks der NGBK,Berlin
2001 Von heut auf morgen 1921 wird Roman Melnyk in der Nähe der ukrainischen Kleinstadt Streyj geboren. Mit 19 Jahren wird er nach Deutschland verschleppt. Zwangsarbeit in mehreren Betrieben, unter anderem im Depot 3 der BEMAG in Charlotten-burg (heutige BSR). Ab 1943 beginnt seine Odysee durch das national-sozialistische Lagersystem. Auf der britischen Kanalinsel Alderney wird er zum Bau des "Atlantikwalls" eingesetzt. Sein Lebenslauf wird im Video nach-gezeichnet, eingebunden sind Filmaufnahmen aus Wochenschauen aus den 40er Jahren.
2002 Denn sie wissen viel zu sagen Der Film basiert auf Interviews mit Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren, die im Berliner Stadtteil Wedding, Soldiner Kiez, leben. Es sind Jugendliche mit unter-schiedlichem kulturellen Hintergrund. Ihre Sicht auf das Zusammenleben verschiedener Kulturen, auf Religion und Alltag geben einen lebhaften Einblick in einen Berliner Stadtteil und sein Lebensgefühl. Schulische Konflikte, der 11. September, Neonazis, Rassismus, Fremd- und Selbstbilder sind einige der Themen, zu denen die Jugendlichen etwas zu sagen haben. Der Film verzichtet auf jeden Kommentar und lässt nur die Jugendlichen zu Wort kommen.
Ein Kooperationsprojekt mit der arabischen Elternunion und dem Nachbarschaftshaus Prinzenallee e.V. www.nachbarschaftshaus-prinzenallee.de in Zusammenarbeit mit MÄDEA, Stiftung SPI, Berlin www.maedea.dePressestimmen zu Denn sie wissen viel zu sagen: Online-Magazin Hagalil www.klick-nach-rechts.de/gegen-rechts/2003/08/film.htm SEHSÜCHTE Filmfestival Potsdam 2003 www.sehsuechte.de/2003/programm/3004.html#mediamorphose
2004 Im Fluss - Lebenswege von Frauen ein Film von Ingrid Macziey und Frauke Schaefer
Produktion: tacheles reden! e.V., 60 min. © 2004 gefördert durch: CIVITAS. Initiativ gegen RechtsextremismusDer Film stellt 5 Frauen unterschiedlicher Herkunft (BRD/DDR/Togo/Chile/Türkei) in den Mittelpunkt, die jetzt alle in Berlin leben. Essy Agboli-Gomado ist in Togo geboren und lebt seit über 30 Jahren in Deutschland. Sie sagt von sich selbst, dass sie zwei Leben lebt. Ulrike Bagger ist in der DDR geboren und thematisiert den Zusammenbruch eines Staates, an den sie einmal geglaubt hat. Sie beschreibt wie von heute auf morgen ein Wertesystem ein anderes ersetzte und was das für sie bedeutete. Babette Herchenröder, in der BRD aufgewachsen, erzählt über verschiedene politische Stationen ihres Lebens, z.B. die 68er-Bewegung oder die Frauenbewegung. Was wollte sie, was ist geblieben und wo steht sie heute. Saliha Uras, in der Türkei geboren, blickt auf Berlin-Kreuzberg und ihre deutsch-türkische Identität. Susana Yanez ist Chilenin und musste vor der Militärdiktatur unter Pinochet fliehen. Obwohl das Land jetzt befreit ist, kann Susana Yanez sich nicht vorstellen wieder nach Chile zurückzukehren. Das Leben hier in Deutschland hat sie zu sehr geprägt.
Sie erzählen von ihren Müttern und Vätern, vom Ankommen und von Umbrüchen, von ihrer Geschichte und von politischen Veränderungen - kurz von ihren Lebenswegen.
2005 Namus - Die Ehre Junge Frauen aus Kreuzberg sagen ihre Meinung. ein Film von Ingrid Macziey
Videopreis Berliner Jugendforum 2005
© 2005 Kotti e.V./ Mosaik Jugendkulturetage in Kooperation mit Formatwechsel e.V., Rabia e.V./Modellprojekt für präventive & schulbegleitende berufliche Orientierung für Kreuzberger Mädchen gefördert durch Aktion Mensch
Namus heisst auf türkisch Ehre. Das Phänomen Ehre bestimmt in vielfältiger Weise das Leben muslimischer Familien, vor allem Frauen sind davon betroffen, denn sie sind oft Repräsentantinnen und gleichzeitig Opfer der so genannten Familienehre. Was verbirgt sich nun hinter dem Begriff Ehre, wie greift er in den Alltag ein? Dazu sagen junge Frauen aus Kreuzberg unterschiedlicher Religionen und kultureller Hintergründe ihre Meinung.
2006/7 Jugendwelten - vor, während und nach der Shoah
Dokumentationsreisen nach Litauen, Polen und in Deutschland. Videointerviews mit drei Zeitzeugen Jocheved Incuriene, Ludwik Hoffmann und Justin Sonder nach Fragen von Berliner Jugendlichen.
Kameraarbeit (Videointerviews und Dokumentaraufnahmen) für den Verein tacheles reden e.V. © 2006/7
Siehe unter Projekte tacheles reden e.V. www.tacheles-reden.de
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